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Zürich wird zwei Tage zur Wein-Welt-Hauptstadt

Während zweier Tage steht Zürich im Zeichen des Weins. Die Armada von Kritikerguru Robert M. Parker rückt an. Mit 600 Weinen im Gepäck wie zum Beispiel jene von Modezar Cavalli, die über 90 Punkte erhalten haben.

Es ist der grösste Degustationsanlass des Jahres. Nicht Weinanlass, denn das ist 2019 das Fête des Vignerons im Juli und August in Vevey VD, die ja nur einmal pro Generation steigt. Das letzte war 1999. Aber über 600 Weine von 150 Kellereien weltweit verkosten, die allesamt 90 und mehr Parker-Punkte erhalten haben, das ist einmalig.

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Weine wie aus Südeuropa

Der Klimawandel macht die Schweizer Weine schwerer und sorgt für mehr Sortenvielfalt.

Der heisse, trockene Sommer 2018 brachte Gewinner und Verlierer hervor. Die Winzer in der Schweiz gehören zu Letzteren. Das Weinjahr 2018 sei ein überdurchschnittlich gutes Weinjahr, war im Herbst aus verschiedenen Kantonen zu vernehmen. Laut dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID fiel die Ernte vom Waadtland über Bern bis nach Schaffhausen und Graubünden hervorragend aus - teilweise sogar mit kantonalen Rekordwerten, etwa in den Kantonen Thurgau, Schaffhausen und Luzern.

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Silvester feiern auf Berner Art

Schaumwein ist für Berner Winzer ein Nischenprodukt

Die Welt des Schweizer Schaumweins hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das stellt Ursula Irion fest, Geschäftsführerin der Rebbau-Genossenschaft Spiez. Einerseits hätten die Produkte qualitativ einen grossen Sprung nach vorne gemacht. Andererseits habe sich die Nachfrage verändert. Die Statistik zeigt: Weltweit werden heute 30 Prozent mehr Schaumweine als noch vor zehn Jahren getrunken.

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