Cépages

  • Blanc
  • Allogène (après 1900)
  • 9 Ha (0.06%)

Souvignier Gris

Zugehörige Namen: 
(FR 392-83)
  • Blanc
  • Allogène (après 1900)
  • 9 Ha (0.06%)

Seyval blanc

Die Hybridrebe Seyval Blanc ist eine Kreuzung zwischen Seibel 5656 und Rayon d’Or. Ihr Name ist auf ihrer beide Züchtern Seyve und Vallier gegündet. In der Schweiz wird die robuste und pilzresistente Rebsorte zur Herstellung eher neutraler Weine mit einem hohen Säuregehalt verwendet.
  • Blanc
  • Allogène (après 1900)
  • 9 Ha (0.06%)

Chenin Blanc

Die Rebsorte Chenin Blanc stammt aus dem Gebiet der Loire (F), genauer gesagt aus der Gegend um Anjou, die bereits im 16. Jahrhundert im Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel“ von François Rabelais erwähnt wurde. Sein Name stammt aus dem Kloster Montchenin in Touraine. Die DNA-Analyse zeigt, dass es sich bei Chenin Blanc um einen natürlichen Abkömmling von Savagnin und eine Schwestersorte von Trousseau und Sauvignon Blanc handelt. Die Sorte ist gegen Rohfäule anfällig, kann jedoch zur Herstellung unterschiedlichster Weinarten wie Schaumweine, trockene, mittelsüße und süße Weine verwendet werden. In der Schweiz wird Chenin Blanc vereinzelt am Genfersee sowie in den Kantonen Wallis und Waadt angebaut.
  • Gris
  • Allogène (après 1900)
  • 9 Ha (0.06%)

Sauvignon Gris

Sauvignon Gris ist eine weiße Mutation der Sorte Sauvignon Blanc. Im Gebiet der Loire wird sie traditionell Fié genannt. Weine aus Sauvignon Gris haben einen höheren Alkoholgehalt und mehr Körper als jene aus Sauvignon Blanc. In der Schweiz wird die Rebsorte jedoch nur vereinzelt angebaut.
  • Rouge
  • Allogène (après 1900)
  • 8 Ha (0.05%)

Leon Millot

Léon Millot ist eine 1911 im Oberlin-Institut in Colmar (Elsass) gezüchtete Rebsorte. Sie ist eine Kreuzung zwischen der Rebsortenunterlage 101-14 Millardet et de Grasset und Goldriesling. Die Sorte ist nach dem gleichnamigen französischen Winzer und Baumschulgärtner benannt. Die Rebsorten Léon Millot, Lucie Kuhlmann und Maréchal Foch sind aus derselben Kreuzung hervorgegangen und demnach Schwestersorten. Die früh reifende und widerstandsfähige Traube wird überwiegend in den kühleren Lagen der Deutschschweiz angebaut und ergibt sehr farbintensive Weine.
  • Blanc
  • Allogène (après 1900)
  • 7 Ha (0.05%)

Muscat Oliver

Bei Muscat Oliver handelt es sich um eine Neuzüchtung aus dem Jahr 1930, die aus einer Kreuzung aus Pozsonyi Fehér und Csaba Gyöngye hervorgegangen ist und seit 1975 im Handel angeboten wird. Die offizielle Bezeichnung lautet Irsai Olivér. In der Schweiz wird die unter dem Namen Muscat Oliver geführte früh reifende, gegen Frühjahrsfrost und den Echten Mehltau anfällige Rebsorte zur Herstellung leichter und fruchtiger Weine verwendet, die in der Regel jung getrunken werden.
  • Blanc
  • Allogène (après 1900)
  • 7 Ha (0.05%)

Scheurebe

Die Scheurebe ist eine Kreuzung zwischen Riesling und einer unbekannten Sorte (es handelt sich nicht wie bisher angenommen um Sylvaner), die 1916 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey in Rheinhessen (D) realisiert wurde. Scheurebe ist nach ihrem Züchter Georg Scheu benannt. Die spät reifende und gegen den Echten Mehltau anfällige Rebsorte wird in Genf und in der Deutschschweiz angebaut, wo sie zur Herstellung trockener bis edelsüßer Weine verwendet wird, die sich durch einen natürlichen hohen Säuregehalt und Noten von Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren auszeichnen.
  • Blanc
  • Indigène
  • 7 Ha (0.05%)

Completer

Eine alte Rebsorte aus Graubünden (Schweiz), die 1321 in Malans bei Chur erstmals erwähnt wurde. Der Name Completer leitet sich vom abendlichen Gebet „Completorium“ ab, nach dem der Wein früher von den Benediktinermönchen des Domkapitels Chur schweigend getrunken wurde. Im Oberwallis hat die Sorte Completer die Lafnetscha gezeugt, mit der sie häufig verwechselt wird. Dank des Einflusses des Föhnwinds ergibt Completer aromatische, körperreiche Weine mit einer markanten Säure, die sich hervorragend für die Lagerung eignen. In den 60er-Jahren galt Completer als beinahe ausgestorben. Heute wird die seltene Sorte in der Schweiz überwiegend in Graubünden und vermehrt in den Kantonen Zürich und seit Neuestem auch im Wallis angebaut.
  • Blanc
  • Allogène (après 1900)
  • 6 Ha (0.04%)

Freisamer

Freisamer ist eine Neuzüchtung aus Sylvaner und Ruländer (Grauburgunder). Sie wurde 1916 vom Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg im Breisgau (D) gezüchtet. Der erste Name war Freiburger, der dann später in Freisamer geändert wurde. Der zweite Name leitet sich von Freiburg und dem die Stadt durchfließenden kleinen Fluss Dreisam ab. Die aus der relativ spät reifenden Rebsorte hergestellten Weine zeichnen sich durch ihre betonte Säure aus. Freisamer wird in der Schweiz nur vereinzelt angebaut. Dazu gehört auch der Kanton Freiburg, was sicher kein Unfall ist.
Zugehörige Namen: 
Freiburger
  • Blanc
  • Allogène (après 1900)
  • 6 Ha (0.04%)

Muscat Ottonel

Eine zufällige Kreuzung, die im Jahre 1839 in Angers (F) entstand, diese Rebsorte wurde nach einem gewissen H. Ottonel benannt. Ihre Abstammung war ungewiss, bis DNA-Analysen zeigen, dass es sich um eine Kreuzung zwischen Chasselas und Muscat d'Eisenstadt handelt. Die früh reifende und gegen Pilzerkrankungen anfällige Rebsorte hat einen hohen Zuckergehalt und kann zur Herstellung trockener bis edelsüßer Weine verwendet werden. In der Schweiz ist die mit Muscat Ottonel bestockte Fläche relativ gering.