Schweizer Weine

Die Schweizer Rebberge unterscheiden sich nach Klimazonen, Böden, Traditionen, Rebsorten und Erfahrungen und bilden so ein sehr buntes Mosaik. Um dieser Vielfalt einen Rahmen zu geben, wurden die 14'696 Hektaren Schweizer Rebland sechs verschiedenen Regionen zugeteilt.
 

Wallis

Mit 4766 Hektar entfällt knapp ein Drittel der Schweizer Rebflächen auf das Wallis. Die dem Lauf der Rhone folgenden spektakulären Terrassen des Wallis profitieren von einem trockenen und sonnigen Klima, das wie geschaffen ist für spätreifende Sorten.

Waadt

Der Kanton Waadt, die Heimat des Chasselas, umfasst sechs AOC und zwei AOC Grand Cru. Der Neuenburger- und der Genfersee haben einen günstigen Einfluss auf die 3787 Hektar dieser traditionsreichen Weinbaugegend.

Genf

Die drittgrösste Weinbauregion der Schweiz erstreckt sich über 1390 Hektar zwischen Stadt und Land. Internationale Varietäten und einheimische Schweizer Rebsorten haben zu einer Diversifizierung des traditionellen Rebsortenbestands rund um Gamay und Chasselas geführt.

Drei Seen

Die 930 Hektar der Drei-Seen-Region sind in drei verschiedene Anbaugebiete unterteilt. Zu den 606 Hektar des Weinbaugebietes von Neuenburg kommen die 223 Hektar der AOC Bielersee im Kanton Bern, die 158 Hektar des Freiburger Vully und die 13,5 von Cheyres.

Deutschschweiz

Die 2629 Hektar Weinberge der Deutschschweiz teilen sich auf 16 Kantone auf. Pinot Noir und Müller-Thurgau dominieren den Sortenbestand der weitläufigsten der sechs Schweizer Anbauregionen.

Tessin

Knapp 80 Prozent der 1127 Hektar dieser italienischsprachigen Region sind mit Merlot bestockt. Das Tessin, der einzige Schweizer Kanton im Süden der Alpen, zeichnet sich durch hohe Niederschläge und viel Sonnenschein aus.