Weinbau

Deutschschweiz

Zu Ehren des Blauburgunders und des Müller-Thurgaus

Unter der Deutschschweiz versteht man die Zusammenfassung von siebzehn Kantonen, deren Rebberge sich in drei Bereiche aufteilen: den westlichen Bereich mit Basel und Aargau, den mittleren Bereich mit Zürich, Thurgau und Schaffhausen, und den östlichen Bereich mit Graubünden und St. Gallen. Kleinere Rebflächen finden wir im Kanton Bern, der Zentralschweiz und im Appenzell.

In der Deutschschweiz haben die roten Rebsorten eine grössere Bedeutung als die weissen. Auf drei Vierteln der Rebfläche wächst  Blauburgunder (Pinot Noir). Dieser bringt, je nach Region, filigrane, nuancenreiche Rotweine hervor, kann aber auch intensiv kräftige Varianten erzeugen. Die weissen Rebsorten, zumeist Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner), machen etwa 25 Prozent der Produktion aus. Completer, Räuschling, Gewürztraminer und Grauer  Burgunder zählen zu den interessanten Weisswein-Spezialitäten der Deutschschweiz.

Die Weinproduktion dieser Region ist geprägt durch viele lokale Klimazonen, die stark durch die hier vorhandenen Seen und Flüsse, aber auch die warmen Föhnwinde oder die günstigen Hanglagen beeinflusst werden.

Die Bodenzusammensetzung vom Jura bis zu den Alpen prägt das Terroir und dieses ist so vielfältig wie die siebzehn Kantone.

Schlüsselinformationen

Anaufläche:
2’852 Ha
(19% CH)
Quelle: OFS 2013
Anbaufläche weiss:
873 Ha
(31% SA)
Anbaufläche rot:
1’879 Ha
(69% SA)
Produzenten (
+/- 400
Trauben:
60+
Subregionen
-
Zürich
610 Ha
Schaffhausen
482 Ha
Graubünden
422 Ha
Aargau
391 Ha
Thurgau
257 Ha
Sankt Gallen
216 Ha
Andere
227 Ha