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Weine wie aus Südeuropa

Der Klimawandel macht die Schweizer Weine schwerer und sorgt für mehr Sortenvielfalt.

Der heisse, trockene Sommer 2018 brachte Gewinner und Verlierer hervor. Die Winzer in der Schweiz gehören zu Letzteren. Das Weinjahr 2018 sei ein überdurchschnittlich gutes Weinjahr, war im Herbst aus verschiedenen Kantonen zu vernehmen. Laut dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID fiel die Ernte vom Waadtland über Bern bis nach Schaffhausen und Graubünden hervorragend aus - teilweise sogar mit kantonalen Rekordwerten, etwa in den Kantonen Thurgau, Schaffhausen und Luzern.

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Silvester feiern auf Berner Art

Schaumwein ist für Berner Winzer ein Nischenprodukt

Die Welt des Schweizer Schaumweins hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das stellt Ursula Irion fest, Geschäftsführerin der Rebbau-Genossenschaft Spiez. Einerseits hätten die Produkte qualitativ einen grossen Sprung nach vorne gemacht. Andererseits habe sich die Nachfrage verändert. Die Statistik zeigt: Weltweit werden heute 30 Prozent mehr Schaumweine als noch vor zehn Jahren getrunken.

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Wenn Mönche ein Fass aufmachen

Seit Jahrhunderten werden hinter dicken Klostermauern Weine produziert - und nicht die schlechtesten

Wein und Kirche blicken auf eine lange gemeinsame Tradition zurück - innerhalb der Kirche mit der Eucharistiefeier und ausserhalb, denn zahlreiche historische Reblagen haben ihren Ursprung der Kirche zu verdanken. Seit der Römerzeit wird in unseren Breitengraden Wein produziert, im Mittelalter begannen Mönche Rebstöcke zu kultivieren. Weinbau war immer ein aufwendiger Prozess, der Wissen und Musse verlangte. Daher wurde er gerne den Mönchen und Klöstern zugeschrieben.

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Gestein und Wein, auf Entdeckungsreise der Schweizer Weinberge

Man hatte quasi den Glauben daran verloren: Geologen, die behaupten den Zusammenhang zwischen «Gestein und Wein» zu untersuchen, begegnet man seit zwölf Jahren. Sie haben versprochen eine Synthese ihrer Arbeit, oft praktischer Natur in den Kellern... zu verfassen. Jetzt ist das Monument in Form einer Kassette endlich da. Ein wahres Monument, das Stein für Stein errichtet wurde.

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Bündner Traubenpreise unter Druck

Lange verkaufte sich die Flasche Blauburgunder aus Graubünden fast von selbst. Doch diese Zeiten scheinen vorbei. Das Geschäft mit der Hauptsorte sei in den letzten Jahren schwieriger geworden, heisst es. Nun ist der Grosshandel aktiv geworden und die Traubenpreise stehen zur Diskussion.

Das Thema wird in der Bündner Weinbauszene schon länger diskutiert. Nun, nachdem das Jahr 2018 eine grosse Erntemenge gebracht hat, ist die Preisdiskussion endgültig lanciert.

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